Samen der Barmherzigkeit
Freue dich, Maria, bitte höre mich, Mutter des Priesters Jesus, in dir hat sich die neue Schöpfung der Barmherzigkeit erfüllt, freue dich, große Jungfrau und Mutter Maria.
HEILIGER VON HEUTE
Santa Maddalena di Canossa
Jeden Tag feiert die Kirche den Weg von Männern und Frauen, die es geschafft haben, misericordia Gottes durch konkrete Gesten der Liebe und des Dienstes.
Die heilige Magdalena von Canossa und die anderen Heiligen, deren Gedenktag heute, Freitag, der 10. April, ist, zeigen uns, dass Heiligkeit aus kleinen, aber von Herzen gelebten Taten erwächst. Die Betrachtung der Heiligen des Tages hilft uns zu erkennen, dass Barmherzigkeit der Weg ist, der den Alltag in ein Geschenk verwandelt, und lädt uns ein, ihrem Beispiel in unserer Zeit zu folgen.
DAS HEUTIGE EVANGELIUM
Aus dem Evangelium nach Johannes
Joh 21,1-14
Zu jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern erneut am See Tiberias.
Und es geschah so: Es waren Simon Petrus, Thomas, genannt Zwilling, Nathanael aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger beieinander.
Simon Petrus sagte zu ihnen: „Ich gehe fischen.“ Sie sagten zu ihm: „Wir werden auch mit dir kommen.“
Dann gingen sie hinaus und stiegen ins Boot. aber in dieser Nacht fingen sie nichts.
Als es aber schon Morgen geworden war, stand Jesus am Ufer; die Jünger aber wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus spricht zu ihnen: Kinder, habt ihr etwas zu essen?
Sie antworteten ihm: „Nein.“ Dann sagte er zu ihnen: „Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas finden.“
Sie warfen also das Boot aus, und nun konnten sie es wegen der vielen Fische nicht mehr einholen. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: „Es ist der Herr!“
Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr war, zog er seinen Obergewand an (denn er war nackt) und sprang ins Meer.
Die anderen Jünger aber kamen im Boot und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her; denn sie waren nicht weit vom Land entfernt, sondern etwa hundert Ellen.
Als sie an Land kamen, sahen sie dort ein Holzkohlenfeuer mit Fisch und Brot. Jesus sagte zu ihnen: „Bringt ein paar von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.“
Dann steigt Simon Pietro auf ein Boot und überquert das mit hunderttausend großen Fischen gefüllte Netz auf der Erde. Und viele haben sich verheddert, das Netz ist nicht kaputt.
Jesus sagte zu ihnen: „Kommt und esst.“ Und keiner der Jünger wagte es, ihn zu fragen: „Wer bist du?“ weil sie wussten, dass es der Herr war.
Jesus kam, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso der Fisch. Dies war nun das dritte Mal, dass Jesus seinen Jüngern nach seiner Auferstehung erschien.
Kommentare zum heutigen Evangelium
Kommentar zum Evangelium von Pater Giordano Favillini
Als der Morgen graute, stand Jesus am Ufer, doch die Jünger erkannten ihn nicht. Jesus fragte sie: „Kinder, habt ihr etwas zu essen?“ Angst und Trauer brechen das Herz. Oft hindern sie uns daran, die Gegenwart des Herrn in unserem Leben und in den Ereignissen unseres Lebens zu erkennen. Er fordert uns heraus und ruft uns zum Glauben derer, die uns um Hilfe bitten, durch ihre Worte des Glaubens.



